Zugang zu chirurgischer Versorgung weltweit
Zwei Drittel der Weltbevölkerung, etwa 5 Milliarden Menschen, haben keinen Zugang zu chirurgischen Eingriffen.
Jährliche Todesfälle aufgrund mangelnder chirurgischer Versorgung
16,9 Millionen Menschen
Jährliche Todesfälle durch HIV/AIDS
1,46 Millionen Menschen
Zahl der unterstützten Länder (2020-2021)
14 Länder, in denen Projekte durchgeführt oder unterstützt wurden
Einsatzländer
Senegal, Guinea, Sierra Leone, Liberia, Ghana, Togo, Benin, Kongo, Südafrika, Madagaskar, Demokratische Republik Kongo, Uganda, Kamerun, Niger

Aktivitäten weit weg von den Schiffen

Was wir tun, wenn kein Spitalschiff in der Nähe ist

Mercy Ships wurde vor über 40 Jahren gegründet, um eine Antwort auf den Bedarf an medizinischer und vor allem chirurgischer Behandlung in Entwicklungsländern zu geben. Die Gründer hatten ein klares Konzept, dass Spitalschiffe die idealen Instrumente sein würden, um Hoffnung und Heilung in die Länder zu bringen, denen wir dienen.

Unsere Aufgabenbereiche haben sich erweitert und heute sind nicht mehr alle unsere Aktivitäten in Afrika davon abhängig, dass ein Spitalschiff in der Nähe anlegt. In den letzten Jahren haben wir eine Strategie entwickelt, die auf “Länder-Engagement-Plänen” basiert, die es uns ermöglichen, an mehr als einem Ort mit kleineren Projekten aktiv zu sein, die an die spezifischen Bedürfnisse an bestimmten Orten angepasst sind, entsprechend der Anfrage unserer Freunde und Partner in verschiedenen afrikanischen Ländern. Es ist wirklich erfreulich, unseren langjährigen Freunden und Partnern sagen zu können: “Ja, wir kommen!”

Vielfältige und gezielte Unterstützung

Unsere Länder-Engagement-Pläne stützen sich auf drei Säulen:
1. Direkte medizinische Dienste,
2. medizinischer Kapazitätsaufbau und
3. Aufbau von Beziehungen in den Gesundheitssystemen.

Der Bereich “Direkte medizinische Hilfe” (= unsere chirurgischen Einsätze) ist fast immer auf die Präsenz unserer Schiffe und deren hochmoderne Spitalinfrastruktur angewiesen (die einzige Ausnahme ist, wenn Mercy Ships ehrenamtliche Operationsteams in den Kliniken unserer Partner in Afrika operieren). “Medizinischer Kapazitätsaufbau” und “Aufbau von Beziehungen zu Gesundheitssystemen” können unabhängig gedeihen.

Auch während der Pandemie

Die Pandemie hat gezeigt, dass diese Strategie einen zusätzlichen Vorteil mit sich bringt: Bei kleineren und nachhaltigen Projekten im Bereich ” Medizinischer Kapazitätsaufbau” können wir auf Online- oder Hybridformen ausweichen, um unseren Unterricht, unser Mentoring etc. einzusetzen und uns so der Situation bei drohenden Reiseeinschränkungen etc. anzupassen.

Derzeit ist Mercy Ships in 14 Ländern in ganz Afrika im Einsatz – auch in Binnenländern wie Niger und Uganda.

Arbeit in Afrika

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Unsere Arbeit in Afrika

Bewegende Geschichten unserer chirurgischen Patienten

Houleye's Geschichte

Houleyes Geschichte

Houleye wurde mit einer seltsamen Ausbeulung am Hals geboren. Niemand hatte je ein Baby mit einer solchen Missbildung gesehen, und niemand glaubte, dass sie überleben würde. Doch seit fast fünf Jahren hält Houleye durch, und diese seltsame Ausbeulung begleitet sie Tag für Tag… genau wie der Spott.

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Aicha's Geschichte

Aichas Geschichte

„Wir wussten nicht, ob man ihr irgendwie helfen kann“, sagt Mymoona. „Wir sind mit ihr ins Krankenhaus gegangen, aber sie haben gesagt, sie hätten nicht die nötige Einrichtung, um irgendetwas machen zu können.“

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