Die Zukunft gestalten: Nachhaltige Projekte fördern

Mercy Ships unterstützt Spitäler, Kliniken und Gesundheitspersonal in den Gastländern, indem Schulungsmöglichkeiten angeboten und bestimmte Infrastrukturen renoviert werden.
So tragen wir zur Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung – und deren Qualität – bei und sorgen dafür, dass der Aufenthalt unserer Spitalschiffe eine nachhaltige Wirkung erzielt, die weit über ihre Abreise hinausreicht.

Infrastrukturprojekte

Mercy Ships arbeitet mit lokalen Behörden und Ärtzte um medizinische Infrastruktur zu sanieren, um so das Gesundheitssystem zu verbessern.

Medizinische Fort- und Weiterbildungen

Mercy Ships bietet lokalen Gesundheitsfachkräften Weiterbildungen an, um die Kapazitäten von OP-Teams in Krankenhäusern nach Maßgabe der verfügbaren Mittel zu erhöhen.

Ein konkretes Beispiel: Zahnarztausbildung in Guinea

Engagierte Partnerschaften mit den Gastländern

Die COVID-19-Krise weltweit hat die Bedeutung eines starken Gesundheitssystems verdeutlicht und motiviert uns, unsere Anstrengungen zur besseren Ausbildung des lokalen medizinischen Personals zu verstärken. Bis heute haben bereits 6’940 lokale Gesundheitsfachkräfte an unseren Schulungen und Mentoring-Angeboten an Bord des Schiffs teilgenommen.

Um eine kontinuierliche Verbesserung von Gesundheitspflege und Weiterbildung zu gewährleisten, bietet Mercy Ships den Gastländern eine auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Zusammenarbeit an. Diese Zusammenarbeit besteht aus drei Phasen.

Phase 1. Gemeinsame Bedarfsanalyse

Mercy Ships nimmt Kontakt zu einem Land auf und führt Gespräche mit Vertretern von Regierung und Gesundheitsbehörden. Lokale chirurgische Leistungserbringer und bereits vor Ort tätige Hilfswerke werden in die Diskussionen einbezogen. Ziel dieser ersten Phase ist die Unterzeichnung eines Abkommens mit der Regierung, das in Einklang steht mit den Entwicklungszielen der WHO.

Anschliessend wird eine Analyse des Bedarfs an chirurgischen Massnahmen sowie an Aus- und Weiterbildung für einheimische Fachkräfte im Gesundheitswesen erstellt. Einzelne Teams evaluieren verschiedene Punkte wie etwa die Kapazität der bestehenden chirurgischen und medizinischen Angebote, die Infrastruktur des Hafens sowie die Sicherheit im Land und stellen erste Kontakte zu den jeweils Verantwortlichen her. Einige Monate vor Ankunft des Schiffes wird ein Team in das Land entsendet, um die letzten logistischen und administrativen Vorbereitungen zu treffen.

Phase 2. Einsatz des Schiffes

Während 10 Monaten liegt das Spitalschiff im Hafen des Gastlands vor Anker. Mehr als 1‘000 ehrenamtliche Mitarbeitende wechseln sich ab, um Tausenden von Menschen kostenlose chirurgische Hilfe und Zahnbehandlungen anzubieten, einheimisches Gesundheitspersonal auszubilden und medizinische Einrichtungen zu renovieren.

Phase 3. Wirkungsanalyse und Unterstützungsentwicklung

Nach der Abreise des Schiffs kehren verschiedene Verantwortliche ins Land zurück, um die Nacharbeit der getätigten Projekte zu betreuen. Sie informieren sich über die Herausforderungen, mit denen die lokalen Fachkräfte sich beim Einsatz des erhaltenen Materials und der Anwendung der neu erworbenen Kenntnisse auseinandersetzen mussten.

Weitere Teams kehren in das Land zurück, um die geleistete Arbeit in den Bereichen Pflege und Ausbildung zu analysieren und die Wirkung der in Spitälern und Kliniken umgesetzten Verbesserungen zu bewerten. Die so gewonnenen Informationen dienen als Orientierungshilfe für zukünftige Einsätze.

« Mit guten Gesundheitsfachkräften wird sich das Gesundheitsniveau der Bevölkerung sicherlich verbessern. Es ist wahr, dass das Partnerschaftsmodell für die Ausbildung, das wir mit Mercy Ships haben, einzigartig ist. Zum ersten Mal sehe ich diese Art der Zusammenarbeit zur Ausbildung von Spezialisten und ich hoffe, dass sie nicht dort endet. »

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