Freetown,
Sierra Leone
- Mende, Temne, Krio
- Englisch (Amtssprache, eingeschränkter Gebrauch innerhalb der alphabetisierten Minderheiten)
Im August 2023 erreichte die Global Mercy den Hafen von Freetown. An Bord werden lebensverändernde Operationen durch ehrenamtliche Fachkräfte aus allen Teilen der Welt durchgeführt.
Die Not in Sierra Leone ist gross, ebenso wie das Potenzial dieses Landes. Sierra Leone ist ein schnell wachsendes Land mit mehr als 8,6 Millionen Einwohnern und liegt auf Platz 181 von 191 Ländern im Index für menschliche Entwicklung. Im Jahr 2015 gab es schätzungsweise nur 0,2 Chirurgen, Anästhesisten und Geburtshelfer pro 100.000 Einwohner.
Trotz der grossen Herausforderungen lässt sich Sierra Leone in seinem Engagement für die Verbesserung seines Gesundheitssystems nicht beirren. Die Regierung hat der Ausbildung und Bindung einheimischer medizinischer Fachkräfte Priorität eingeräumt.
Es ist bereits der sechste Hilfseinsatz für Mercy Ships in Sierra Leone. An Bord der Global Mercy werden voraussichtlich 1.900 Menschen die Chance auf eine sichere, kostenlose Operation erhalten. In der Zwischenzeit des 10-monatigen Einsatzes werden über 200 lokale Fachkräfte eine medizinische Fortbildung bekommen, um das Chirurgie-System des Landes nachhaltig zu verbessern.
Bewegende Geschichten unserer chirurgischen Patienten

Abubakarrs Geschichte
Schon bei seinen ersten Schritten war klar, dass Abubakarr niemals normale Schuhe tragen können würde. Bewegungen, die für die meisten Kinder selbstverständlich sind wie Rennen oder Springen, waren für den sechsjährigen Jungen aus Sierra Leone unerreichbar. Abubakarr wurde mit einem zusätzlichen Zeh an jedem Fuss geboren.

Marie Jeanne und Germaines Geschichte
Entdecken Sie die Geschichte von Marie Jeanne und ihrer Tochter Germaine, die beide am Grauen Star litten und an Bord der Africa Mercy ihr Augenlicht zurückerlangt haben.

Teras Geschichte
Teras Kindheit wurde durch einen tragischen Haushaltsunfall geprägt. Dank einer Operation hat Tera nicht nur seine Beweglichkeit, sondern auch seinen Platz in der Gemeinschaft wiedergefunden.

