Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2025

Im Jahr 2025 haben wir unsere Mission weiterverfolgt, indem wir an Bord unserer beiden Spitalschiffe hochwertige chirurgische Versorgung angeboten und unsere lokalen Partnerschaften weiter gefestigt haben. Mercy Ships Schweiz ist Ihnen für Ihre Unterstützung während dieses Jahres zutiefst dankbar.

Mercy Ships operierte in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge gleichzeitig in zwei Ländern, erweiterte seine Programme, stärkte seine strategischen Partnerschaften und vertiefte sein Engagement für den Aufbau nachhaltiger chirurgischer Kapazitäten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.

In diesem Jahr begrüssten die Spitalschiffe über 3’240 Freiwillige aus 75 Ländern sowie mehr als 2’120 nationale Crewmitglieder. Diese Chirurgen, Pflegefachkräfte, Zahnärzte, Köche, Ingenieure und viele andere setzten ihr Fachwissen ein, um den Zugang zu sicheren und kostenlosen chirurgischen Leistungen zu ermöglichen.

Bis Ende 2025 wird Mercy Ships 2’800 Patienten versorgt haben, die von freiwilligen Chirurgen auf den beiden Schiffen insgesamt 3’000 Operationen erhalten haben. Von Kiefer- und Gesichtschirurgie über orthopädische und gynäkologische Eingriffe bis hin zur Kataraktentfernung: Die Patienten erhielten Behandlungen, die ihnen ihre Gesundheit zurückgaben.

Ein nachhaltiges Engagement in den Gastländern

Neben den direkten medizinischen Leistungen hat Mercy Ships auch sein langfristiges Engagement für die Stärkung lokaler Gesundheitssysteme fortgesetzt. In diesem Jahr profitierten 830 Gesundheitsfachkräfte aus 13 afrikanischen Ländern von Ausbildungsprogrammen. Eine der bemerkenswerten Partnerschaften wurde mit der Gamal Abdel Nasser Universität in Conakry, Guinea, geschlossen, die den Zugang zu grundlegender zahnmedizinischer Versorgung erweiterte, indem lokale Fachkräfte geschult wurden, 15’200 Zahnbehandlungen für über 2’000 Patientinnen und Patienten durchzuführen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser verschiedenen Programme kamen aus Benin, Burkina Faso, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Madagaskar, Malawi, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Südafrika, Sudan und Uganda und arbeiteten zusammen. Ihr Engagement wird dazu beitragen, die chirurgischen Kapazitäten für kommende Generationen zu stärken.

Mercy Ships hat zudem medizinische Initiativen unterstützt, die von den Regierungen seiner Partnerländer vorgeschlagen wurden. In diesem Jahr stellte Sierra Leone im Rahmen von PASHeF – einer Plattform zur Stärkung der afrikanischen Gesundheitssysteme und zur Förderung der afrikanischen Führungsrolle in der Gesundheitsentwicklung – ihre nationalen Pläne für Chirurgie, Geburtshilfe und Anästhesie (PNCOA) vor. Die Prozesse von PNCOA und PASHeF wurden massgeblich durch die Beiträge von Mercy Ships unterstützt

Die Africa Mercy und die Global Mercy erstrahlen in neuem Glanz

Die Africa Mercy befindet sich derzeit in der jährlichen Wartungsperiode und wird im Mai 2026 für ihre dritte aufeinanderfolgende Mission nach Tamatave, Madagaskar, zurückkehren. Während dieser Wartungsphase wird das Schiff in die Werft gebracht und erhält Updates an seiner medizinischen Ausstattung sowie an seinen Systemen. Diese längere Wartungsperiode als üblich ermöglicht es dem Schiff, seine chirurgische Kapazität für die neue Mission in Madagaskar zu maximieren.

In Sierra Leone wird die Global Mercy ihren aktuellen Einsatz im Mai 2026 abschliessen, bevor sie in die jährliche Wartung geht, und ihre Mission im August 2026 in Ghana fortsetzen – der fünfte Besuch der NGO in diesem Land. Mercy Ships drückt seinen tiefen Dank für die fortwährende Unterstützung durch die Regierungen von Madagaskar, Sierra Leone und Ghana aus.

Ein bedeutender Wendepunkt im Jahr 2025

Mercy Ships beginnt auch ein neues Kapitel in der Organisation mit der Ernennung einer neuen Geschäftsführerin, Dr. Michelle White. Dank ihrer Erfahrungen im medizinischen Bereich und als Freiwillige an Bord verfügt Dr. White über ein tiefes Verständnis der operativen Bedürfnisse der NGO sowie der Realitäten, denen die Patientinnen und Patienten in Afrika gegenüberstehen.

Dank des unermüdlichen Engagements von Spenderinnen und Spendern, Freiwilligen und Unterstützenden geht Mercy Ships mit einer klaren Vision ins Jahr 2026 und ist bereit, sichere und kostenlose chirurgische Versorgung für diejenigen anzubieten, die sie am dringendsten benötigen.

Zuletzt veröffentlichte Artikel

Die globale Chirurgie braucht Veränderung: Mercy Ships zeigt den Weg

Entdecken Sie die Vision von Dr. Shérif Emil, Internationaler Medizinischer Direktor bei Mercy Ships. Von der Ingenieurwissenschaft bis zur Kinderchirurgie erzählt er seinen Werdegang und vermittelt seine Sicht auf eine nachhaltigere, inklusivere und gerechtere weltweite Chirurgie, die auf Zusammenarbeit baut.

Schlagwörter

Weitere Beiträge lesen

Ihre Spende verändert Leben in Afrika

Wenn eine Idee Wurzeln schlägt