Global Mercy: Mit voller Kraft voraus nach Afrika

Ein Hafen. Zwei Länder.

Es gibt Ereignisse im Leben, die streicht man sich im Kalender ganz dick an. 45 Jahre nach der Gründung von Mercy Ships ist die Inbetriebnahme unseres neuen Spitalschiffs tatsächlich ein Meilenstein in unserer Geschichte. Am 10. Februar nimmt das neue Flaggschiff unserer Flotte Kurs auf Afrika für seinen ersten humanitären Einsatz. Wir setzen die Segel und wünschen der Global Mercy kräftigen Rückenwind!

Ein doppelter Einsatz, um Senegal und Gambia zu dienen

Wenn die Global Mercy am 14. Februar im Hafen von Dakar ihre Anker auswirft, dann legt dort nicht einfach ein Schiff an wie viele andere. Für Hunderte von Senegalesen läutet ihre Ankunft das Ende ihrer Verzweiflung ein, denn auf einmal sind chirurgische Eingriffe in Spitzenqualität in greifbare Nähe gerückt. Und den einheimischen Gesundheitsfachpersonen bietet unsere Anwesenheit zahlreiche Gelegenheiten zu Weiterbildung und Mentoring und ermöglicht ihnen den Erwerb neuer Fertigkeiten. Ein breites Programm also, das den Zugang zu medizinischer Versorgung im Land verbessern kann, wovon die gesamte Bevölkerung profitiert!

Dazu kommt, dass die Global Mercy ihre Türen bei ihrem ersten Einsatz auch für Patienten aus dem Nachbarland öffnet. Dank der Initiative und Grosszügigkeit des senegalesischen Präsidenten ist es unseren Mitarbeitenden möglich, auch der Bevölkerung von Gambia Operationen und Weiterbildungen anzubieten. Zwei Länder tun sich zusammen, damit ihre Bewohner und Bewohnerinnen bei ein und demselben Einsatz unsere Angebote in Anspruch nehmen können – auch das eine Premiere in unserer Geschichte!

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Erster Einsatz für die Global Mercy

Nachdem uns das Schiff im Juni 2021 von der Werft übergeben wurde, waren noch viele Arbeiten nötig – leider etwas behindert durch die Pandemie – um aus der Global Mercy ein funktionierendes schwimmendes Spital zu machen. Es brauchte einen langen Atem, um den Bereich des Schiffes, der als Spital vorgesehen war, zwei ganze Decks, entsprechend einzurichten. Doch jetzt ist das Projekt zum Abschluss gekommen und die Global Mercy kann sich rühmen, nicht nur das grösste zivile Spitalschiff der Welt zu sein, sondern auch das erste, das speziell für diesen Zweck gebaut wurde.

Ausschliesslich von einigen Philantropen, Stiftungen und grosszügigen Gönnern finanziert, wartet das neue Schiff nur noch darauf, seinen Dienst zu beginnen und in den nächsten 40 oder 50 Jahren vor allem den Bedürftigsten zu dienen. Bis zu 641 ehrenamtliche Mitarbeiter befinden sich an Bord – einige für ein paar Wochen, andere für mehrere Monate oder sogar Jahre – um Tausenden von Patienten das Unvorstellbare zu bringen: konkrete, erfahrbare Hilfe, die ihr Leiden lindert und ihnen neue Hoffnung für die Zukunft gibt.

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Abel Demiéville ist der Gründer und Geschäftsführer der AB Box SA, einer Gesellschaft für Self-Storage, die es seit 2005 gibt. Er ist Vorstandsmitglied eines Vereins, der seit mehr als 20 Jahren humanitäre Projekte in Nordindien durchführt. Und er wurde als einer der ersten Mitglied des Mercy Ships Network, des Netzwerks von Impact-Unternehmer*innen unserer Organisation.

Abel Demiéville

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Abel Demiéville ist der Gründer und Geschäftsführer der AB Box SA, einer Gesellschaft für Self-Storage, die es seit 2005 gibt. Er ist Vorstandsmitglied eines Vereins, der seit mehr als 20 Jahren humanitäre Projekte in Nordindien durchführt. Und er wurde als einer der ersten Mitglied des Mercy Ships Network, des Netzwerks von Impact-Unternehmer*innen unserer Organisation.

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Christophe Baer
Christophe Baer
Christophe ist der Leiter der Spenderkontakte und der Administration von Mercy Ships Schweiz. Er ist auch Mitglied des Management-Teams.

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