«In Projekte investieren, die Sinn ergeben» – Abel Demiéville

Abel Demiéville ist der Gründer und Geschäftsführer der AB Box SA, einer Gesellschaft für Self-Storage, die es seit 2005 gibt. Er ist Vorstandsmitglied eines Vereins, der seit mehr als 20 Jahren humanitäre Projekte in Nordindien durchführt. Und er wurde als einer der ersten Mitglied des Mercy Ships Network, des Netzwerks von Impact-Unternehmer*innen unserer Organisation.

Abel Demiéville, erzählen Sie uns ein bisschen von Ihrem Unternehmen ...

Die AB Box SA ist eine Gesellschaft für Self-Storage, die vor Kurzem ihr 18-jähriges Bestehen gefeiert hat. Wir bieten Privatpersonen und Unternehmen Lösungen für die Aufbewahrung von Gegenständen und unser Angebot wird von etwa 2000 Kunden in Anspruch genommen. Die meisten unserer Kunden benötigen für einen befristeten Zeitraum, z. B. bei einem Umzug, Lagerflächen. Dies bedeutet, dass wir an unseren 7 Lagerorten, die über die Kantone Waadt, Wallis und Freiburg verteilt sind, täglich Bewegungen verzeichnen. Darüber hinaus bieten wir zusätzliche Dienstleistungen wie die Vermietung von Nutzfahrzeugen oder den Kauf, Verkauf und die Miete von Seecontainern an.

Wie haben Sie von Mercy Ships erfahren?

Das ist eine schwierige Frage. Ich habe den Eindruck, Mercy Ships schon immer gekannt zu haben. Bereits als Kind habe ich von Anastasis gehört, dem ersten Spitalschiff der Organisation. Vor ein paar Jahren habe ich mit meiner Frau und meiner ältesten Tochter einen Tag der offenen Tür besucht. Meine Tochter war vom Konzept der Organisation sofort begeistert. Sie hat uns mitgeteilt, dass sie es in Erwägung zieht, am Ende ihrer Lehre an einer humanitären Mission teilzunehmen.

Was war Ihr erster Eindruck, als Sie diese Organisation entdeckten?

Ich erinnere mich, dass ich von der Seriosität, dem Engagement und der Professionalität der Organisation sehr beeindruckt war. Ich mag es, wenn Projekte gut organisiert sind – wahrscheinlich, weil ich ein Firmenchef bin. Ich hatte Gelegenheit, eines der Schiffe der Organisation zu besuchen. Bei diesem Besuch wurde mir bewusst, wie viel Arbeit im Vorhinein durchgeführt werden muss, damit eine humanitäre Mission bestmöglich abläuft. Und es wurde mir auch bewusst, welche beeindruckenden Auswirkungen die Massnahmen der Besatzung haben, sowohl während der Mission als auch nach Beendigung der Mission.

Was hat Sie dazu bewogen, diese Organisation zu unterstützen?

Die langfristige Vision und Klarheit der Mission. Als Firmenchef ist es mir wichtig, in Projekte zu investieren, die Sinn ergeben. Und ich weiss, dass unsere finanzielle Unterstützung von Mercy Ships für die bedürftigen Menschen in Afrika wirklich etwas verändert.

Was stellt das Mercy Ships Network für Sie dar?

Es liegt im Interesse von uns allen, einander Aufmerksamkeit zu widmen und unsere Erfahrungen auszutauschen, um voneinander zu lernen. Dieses Netzwerk ermöglicht es, Unternehmer*innen kennenzulernen, die die Welt verändern wollen und sich für einen guten Zweck einsetzen. Grosszügigkeit gehört zu den Werten, die mir wichtig sind, und mit einem Teil des Gewinns, den ich mit meinem Unternehmen erwirtschafte, kann ich meinen Beitrag leisten, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Was würden Sie einem/einer Unternehmer*in sagen, der/die zögert, dem Netzwerk beizutreten?

Ich würde ihm/ihr sagen, nicht zu zögern. Das Teilen macht uns stark und schafft einen Mehrwert für alle. Wenn wir uns mit anderen austauschen, mit anderen Unternehmer*innen in Kontakt stehen und von den Erfolgen und Fehlern der anderen lernen, hilft uns das, unseren eigenen Weg zu verfolgen.

Ein abschliessendes Wort, das Sie mit uns teilen möchten?

Ich freue mich, Mercy Ships zu unterstützen und Mitglied des Mercy Ships Network, des Netzwerks von Impact-Unternehmer*innen, zu sein. Es gibt mit und in dieser Organisation viel Schönes zu erleben und ich bin froh, dieses Abenteuer fortzusetzen.

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Claude Ziehli
Claude Ziehli
Claude ist Corporate Fundraiser und kümmert sich um die Beziehungen zu Unternehmen, insbesondere des Mercy Ships Network. Er betreut auch Beziehungen zu Stiftungen.

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